.

Schwabe trifft Hör- und Hörsehbehinderte in Recklinghausen

Zu einem Besuch war jetzt der heimische Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe (SPD) im Förderverein für hör- und hörsehbehinderte Menschen im Vest Recklinghausen e.V. Im Zentrum des Gesprächs mit Haupt- und Ehrenamtlichen standen die Herausforderungen des Lebens für taubblinde und gehörlose Menschen und die unzureichende gesellschaftliche Hilfe. Vorgestellt wurde Schwabe das Berufsbild der „Taubblindenassistenz“.

 

Dabei versetzte sich Frank Schwabe mit der Hilfe von Simulationsbrille und Kopfhörern selbst in die Rolle eines taubblinden Menschen.

 

Gruppenbild Schwabe

v.l.n.r.: Hildegard Bruns (TBA-Projekt), Hermann Riekötter (Förderverein), Ute Stober (TBA-Projekt), Claudia Preißner (TBA-Projekt), Frank Schwabe, Linda Bürgel (Gehörlosenberatung Recklinghausen), Dieter Zelle (Bundesarbeitsgemeinschaft der Taubblinden), Helmut Möhlen (Förderverein)

 

"Mir ist die zentrale Bedeutung dieser Assistenz deutlich geworden. Ohne eine solche Assistenz können taubblinde Menschen faktisch an keinem gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Jegliche Teilhabe ist unmöglich. Gut, dass es die Qualifizierung der Assistenz in Recklinghausen gibt. Allerdings ist damit nur ein Bruchteil des wirklichen Bedarfs abgedeckt," so Schwabe.

 

Tatsächlich ist es so, dass die rund 1.900 taubblinden Menschen in NRW im Wesentlichen auf die Unterstützung aus der Familie angewiesen sind. Fachleute sehen für taubblinde Menschen einen Bedarf an Assistenz von mindestens 20 Stunden pro Woche. Das Projekt verfolgt deshalb außerdem das Ziel, das Berufsbild der Taubblindenassistenz zu etablieren und weiterzuentwickeln. Die Taubblindenassistenz-Qualifizierung wird seit 2008 vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Trägerschaft hat der Förderverein für hör- und hörsehbehinderte Menschen im Vest Recklinghausen e.V.

 

Schwabe will jetzt die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Verena Bentele zu einem Besuch einladen, um die Themen zu vertiefen. Dabei soll es auch um die Einschätzung des zurzeit in der Diskussion befindlichen Bundesteilhabegesetzes gehen.

 

Auch eine Fahrt der hör- und hörsehbehinderten Menschen nach Berlin ist geplant. "Dort können wir auch die Monitoringstelle für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention besuchen" so Schwabe, der selbst im Kuratorium des Dachinstituts sitzt.



Designauswahl

Designauswahl

Förderung des Projekts

 

Trägerschaft des Projekts

Förderverein für hör- und hörsehbehinderte Menschen im Vest Recklinghausen e. V.

 

Das TBA-Projekt bei Facebook

Logo TBA-Projekt

Web CMS Software | CMS (Content Management System) Papoo auf www.taubblindenassistenz.de! 94258 Besucher